Der YouTuber Marc Davella veröffentlichte ein Video in dem er 30 Tage lang 12 Gewohnheiten aufbauen wollte, die mir gut in den Kram passten. Grund genug, das einfach mal nachzumachen und zu gucken, was passiert. Schließlich hat ja jeder irgendwie einen Neujahrsvorsatz. Hier sind es 12 und die werden ziemlich unterhaltsam. Los geht´s!

Leck mich am Arsch war das kalt. Es war so unbeschreiblich kalt. An Tag 1 war ich aus einem nicht erklärlichen Grund um 04:20 Uhr wach an einem Samstag. Was macht man also, wenn man den Abend vorher das besagte Video gesehen hat und keine Ahnung hat, was man mit dem neuen Jahr anfangen soll? Genau Neujahrsvorsätze. Komisch nur, dass diese Vorsätze gar nicht meine waren und ich eigentlich nur aus Langeweile damit anfange. 

  1. 05:00 Uhr morgens aufstehen. Naja, wenn man um kurz nach 4 wach ist, stellt das schon mal kein Problem dar. An einem Samstag. Eigentlich sind hier zwei Vorsätze vereint nämlich auch 7,5 zu schlafen. Hat ja wohl nicht geklappt, wenn man um 4 aufsteht.
  2. Kalt duschen ist für jemanden, der nach der Sauna ins warme Becken geht nicht so geil. Was dann aber passierte lies mich mehr als erschrecken. Fuck! Wisst ihr eigentlich, wie kalt Duschwasser im Januar in Deutschland sein kann. Das minutenlange Zittern nach dieser im wahrsten Sinne atemberaubenden Erfahrung hatte auch Vorteile. Die Z z z z Zahnbürste funktionierte wie elektrisch, komischerweise fühlten sich meine monatelangen Rückenschmerzen gelindert an. Lag vielleicht an dem Dauerzittern meiner Arschbacken. Man verbraucht deutlich weniger Wasser, weil man kürzer duscht. Deshalb entschied ich mich jeden Tag 6 Minuten! unter dem kalten Wasser zu stehen. Alles in allem brauchte ich das nicht nochmal. Waren ja nur noch 29 Tage.
  3. 30 Mintuen Yoga. In Hinsicht auf meine Yogaausbildung im kommenden Monat, schien das ein Mindestmaß an Übung zu sein und nach der Dusche war man froh, sich ein wenig bewegen zu können.
  4. 20 Minuten Office Shit wollte ich pro Tag erledigen, da es sich um einen Samstag handelt. Dachte ich: “das reicht auch Montag”
  5. 20 Minuten ein Buch lesen, fiel mir hingegen am Samstag super leicht. 
  6. 30 Minuten meditieren, fiel gleich am ersten Tag mal aus. Weshalb ich mich entschied, die Mediation auf 20 Minuten zu reduzieren.
  7. 30 Minuten Mittagsschlaf hingegen, waren überhaupt kein Problem.
  8. Was man von 60 Minuten Sport pro Tag nicht sagen konnte, auch der fiel aus. Faulheit siegte. 
  9. Täglich ein Lebensprotokoll schreiben, erschien mir am leichtesten, indem ich gleich einen Blog darüber schrieb. Starten tat ich jedoch erst an Tag 2.
  10. 30 Minuten an einem Herrenprojekt arbeiten, kann natürlich alles mögliche sein, zum Beispiel genau das hier zu schreiben. Insofern – check.
  11. Den nächstmöglichen kleinsten Schritt planen, ist ein Punkt, der mir helfen soll voran zu kommen ohne mich zu überfordern. Wenn du gern die Welt umreißen willst und dir tausend Ziele setzt und die Inkonsequenz in Person bist, sollte der nächstemögliche kleinste Schritt mir sagen, wie leicht es ist einen Schritt weiter zu gehen. Hat an Tag 1 nicht geklappt.
  12. Trinke 3 L Wasser am Tag. Zwar sonst nie gemacht, aber hat geklappt. Geil!
  13. Hä? Wieso 13? Naja man kann ja auch nochmal nebenbei seine Ernährung umstellen. Am besten mit einer Challenge in der man seine Kalorien tracken und als Coach noch eine Gruppe von 30 Personen betreuen muss. Klasse Idee, hab ja sonst nix zu tun. Hat aber echt gut geklappt und durch die Gruppe ist man in Verantwortung weiter zu machen. Gute Sache. 

Das sind sie also meine neuen Gewohnheiten.

Fazit: Tag 1. Ganz schön viel, was ich mir da vorgenommen habe. Aber ich will das ja alles tun. Ist ja nicht so, dass ich da keine Lust drauf habe und mich quälen muss. Noch nicht. Es bleibt spannend. Der erste Tag fühlte sich aber erfüllend und gut an und ich habe das Gefühl, dass ich echt was erreicht habe.